Witterungs- und klimageschichtliche Angaben in historischen Dokumenten

In historischen Schrift- und Bilddokumenten finden sich namentlich:

  • Tägliche Beobachtungen des Niederschlags (Regen, Schneefall, Gewitter, Hagel, Graupeln) in Wettertagebüchern
  • Beschreibungen von (aussergewöhnlichen) Witterungsereignissen
  • Beschreibungen der Ursachen und Auswirkungen von Naturkatastrophen
  • Frühe Instrumentenmessungen (Barometer, Thermometer, Regenmesser, Pegel)
  • Wassermarken (Hochwassermarken, Niedrigwassermarken)
  • Verweise auf bio-physische Temperaturzeiger in der naturnahen Umwelt (Proxydaten [Indirekte Klimazeiger wie Baumringe oder Beobachtungen der Entwicklung von (Kultur-)Pflanzen]:
    • die Vegetationsentwicklung im Sommerhalbjahr (April bis September)
    • die Schneebedeckung, die Vereisung von Seen und Flüssen sowie ausserordentliche Vegetationsaktivität im Winterhalbjahr (Oktober bis März)
  • Bilddokumente (historische Zeichnungen, Gemälde und frühe Fotografien) zur Rekonstruktion ehemaliger Gletscherstände